Risotto richtig kochen: 8 Tipps

Risotto richtig kochen: 8 Tipps

Risotto - der Angstgegner jedes ambitionierten Hobbykochs. Oder doch nicht? Mit folgenden Tipps gelingt's:

1) einen Risotto Reis nehmen

Hast du schon mal versucht Risotto mit einem Langkorn- oder Milchreis zu kochen? Lieber nicht. Es gibt verschiedene Sorten, die für Risotto geeignet sind und meistens sind sie auch als solche im Laden gekennzeichnet. Beispiele: Arborio, Carnaroli oder San Andrea.

2) nicht waschen

Vor dem Kochen sollte man den Reis auf keinen Fall waschen, denn dadurch würde die von aussen anhaftende Stärke abgespült werden, die für die cremige Konsistenz des Risottos wichtig ist.

3) Reis unbedingt anbraten

Für ein perfektes Risotto ist es wichtig, den Reis zusammen mit Zwiebeln in etwas Butter oder Öl oder einer Mischung aus beidem anzubraten. Beim kurzen Rösten der Reiskörner wird nämlich die Stärke gebunden und das wiederum verhindert, dass die Körner später beim Kochen aneinander kleben.

4) Risotto immer mit heisser Bouillon ablöschen

Kippt man eiskalte Brühe zum Reis in die heisse Pfanne, kühlt das ganze Risotto wieder runter und der Kochprozess wird unterbrochen. Der Reis zieht sich dann zu sehr zusammen und wird hart. Die Bouillon muss deshalb unbedingt vorab erhitzt werden.

Tipp: Selber gemachte Bouillon schmeckt besser.

5) rühren aber nicht zu stark

Rühren lässt die Reiskörner aneinander reiben. Das bewirkt, dass die Stärke abgelöst wird und das Risotto am Schluss cremig ist. Auch wenn es überall heisst, Risotto müsse kontinuierlich gerührt werden, soll man es nicht übertreiben. Durch zu viel rühren wird Luft unter das Risotto gemischt, was es auch runter kühlt und klebrig werden lässt. Überhaupt nicht rühren ist aber auch keine gute Idee, denn dann setzt sich der Reis am Pfannenboden fest - nicht lustig beim abwaschen. 

6) Reis nicht schwimmend garen

Risotto sollte nicht in zu viel Flüssigkeit schwimmend gegart werden sondern immer nur bedeckt sein mit Bouillon. Denn beim Garen in wenig Flüssigkeit können die Körner, genau wie durch das regelmässige Rühren, gegeneinander stossen. Die Stärke wird abgerieben, das Risotto kann richtig durchziehen und wird schön cremig.

7) Die richtige Temperatur macht's

Es ist richtig, dass Risotto bei einer eher niedrigeren Temperatur zubereitet werden sollte. Jedoch darf sie nicht zu schwach sein, denn sonst werden die Körner nicht richtig gar und man steht doppelte so lang wie nötig am Herd. Optimal ist bei ca. 70 °C leicht köcheln. 

8) Risotto muss nicht komplett weich sein

Wie Pasta kann auch Reis ziemlich schnell verkochen. Die Reiskörner sind meist schon nach knapp 15-20 Minuten gar, sollten dann aber noch körnig und al dente sein. Wenn sich das Risotto zähflüssig von deinem Kochlöffel bewegt, ist die Konsistenz ideal. Kannst man Figuren damit formen, ist wohl irgendwas schief gelaufen.

Na, wagst Du dich nun an's Risotto? Hier findest Du eines meiner Lieblingsrezepte: 

Risotto mit Cheddar und Lauch

Risotto mit Cheddar und Lauch

Schokobomb

Schokobomb